Meilenstein: 4.000 Kreuzfahrtanläufe in Kiel erreicht
Heute ist ein ganz besonderer Tag für den Kreuzfahrthafen Kiel: Mit dem Anlegen der AIDAnova und der MSC Euribia erreicht der Port of Kiel seinen 4.000. Kreuzfahrtanlauf. Dieser Doppelanlauf ist nicht nur ein beeindruckendes Bild in der Kieler Förde, sondern ein Symbol für über 50 Jahre Kreuzfahrtgeschichte an der Ostsee.
Seit dem ersten Kreuzfahrtanlauf im Jahr 1974 hat sich Kiel zu einem der wichtigsten Kreuzfahrthäfen in Nordeuropa entwickelt. Das Wachstum der letzten Jahrzehnte spiegelt sich nicht nur in den steigenden Anlaufzahlen wider, sondern auch in der zunehmenden Bedeutung der Stadt als Drehkreuz für internationalen Seetourismus.
Von der „Europa“ bis zur Millionenmarke
Der Grundstein wurde im Juni 1974 gelegt, als die „Europa“ von Hapag-Lloyd Cruises am Bollhörnkai festmachte – der erste dokumentierte Kreuzfahrtanlauf in Kiel. Damals waren es nur vereinzelte Schiffe pro Jahr. Heute begrüßt der Hafen über 200 Anläufe pro Saison und verzeichnete 2023 erstmals mehr als eine Million Passagiere.
Diese Entwicklung wäre nicht möglich gewesen ohne die konsequente Modernisierung der Hafenanlagen, gezielte Investitionen und die enge Zusammenarbeit mit Reedereien aus aller Welt.
AIDA und MSC – Partner der ersten Stunde
Dass ausgerechnet heute die AIDAnova und die MSC Euribia im Kieler Hafen festmachen, ist kein Zufall: Beide Reedereien gehören zu den langjährigen Partnern des Hafens.
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MSC Cruises ist seit 2005 regelmäßig in Kiel präsent. Insgesamt haben 14 Schiffe der Flotte bislang 513 Anläufe in Kiel absolviert. Die MSC Euribia nutzt Kiel seit 2023 als Heimathafen in der Sommersaison.
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AIDA Cruises pflegt bereits seit 1996 eine enge Partnerschaft mit dem Hafen. Mit 713 Anläufen ist AIDA die Reederei mit den meisten Schiffsbesuchen in Kiel. Die AIDAluna zählt zu den ikonischsten Schiffen der Kieler Kreuzfahrtsaison.
Auch andere renommierte Reedereien wie TUI Cruises, Costa Crociere, Norwegian Cruise Line, Cunard oder Phoenix Reisen schätzen Kiel als strategisch günstigen und modernen Kreuzfahrthafen.
Nachhaltigkeit im Fokus: Kiel setzt auf Landstrom
Ein weiterer Grund, warum der Port of Kiel in der Branche so hoch geschätzt wird, ist sein konsequenter Kurs in Richtung Nachhaltigkeit. Bereits heute nutzen viele Schiffe die Landstromversorgung, um ihre Emissionen während der Liegezeit drastisch zu reduzieren.
Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG, betont:
„Der 4000. Kreuzfahrtanlauf in Kiel steht symbolisch für unsere gute Entwicklung im Kreuzfahrtgeschäft, wie auch für die jahrzehntelangen, vertrauensvollen Partnerschaften mit internationalen Reedereien, gezielte Investitionen in unsere Hafeninfrastruktur und einen klaren Kurs hin zu einem nachhaltigen Hafenbetrieb.“
Ausbau der Landstromversorgung bis Herbst 2025
Schon ab Herbst 2025 soll die Landstromversorgung in Kiel auf ein neues Niveau gehoben werden: Dann können bis zu drei Kreuzfahrtschiffe und vier Fährschiffe gleichzeitig mit Ökostrom versorgt werden. Bereits 2024 konnten durch den Einsatz von Landstrom über 60 % der CO₂-Emissionen bei Kreuzfahrtanläufen eingespart werden – ein enormer Fortschritt für den Umweltschutz in der maritimen Branche.
Versorgt werden die Schiffe ausschließlich mit zertifiziertem europäischem Ökostrom. Das langfristige Ziel des Hafens: Null Emissionen bis 2030.
Kiel bleibt auf Erfolgskurs
Der heutige Tag ist ein Festtag für alle, die sich der maritimen Zukunft verbunden fühlen. Der 4.000. Kreuzfahrtanlauf ist mehr als nur eine Zahl – er ist ein Zeichen für Kontinuität, Innovation und Nachhaltigkeit. Kiel beweist, dass wirtschaftlicher Erfolg und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können.
Wer die Schiffe live verfolgen möchte, kann einen Blick auf das Hafenradar Kiel werfen. Dort siehst du in Echtzeit, wo sich AIDAnova, MSC Euribia und viele weitere Kreuzfahrtschiffe in der Kieler Förde gerade befinden.
Wer heute die Gelegenheit hat, einen Blick auf die beiden Kreuzfahrtriesen AIDAnova und MSC Euribia in der Kieler Förde zu werfen, erlebt nicht nur moderne Schiffstechnologie, sondern auch ein Stück lebendige Hafen-Geschichte.


